Stab schwere Artillerie-Abteilung (mot) z.b.V. 679
Stab
Eisenbahn-Artillerie-Abteilung (mot) z.b.V. 679
Der Stab der Artillerie-Abteilung (mot) z.b.V. 679 wurde am 24. August 1939 als Stab für schwerste Eisenbahn-Artillerie-Einheiten aufgestellt. Zu Beginn des Feldzuges gegen Rußland führte der Stab im Rahmen der Flachfeuergruppe Hohmann die Eisenbahn-Batterien 765 und 712. Der Stab war mit den unterstellten Batterien der Heeresgruppe Mitte unterstellt und bekämpfte am 22. Juni 1941 russische Kasernenanlagen und Stellungsräume. Die unterstellten Geschütze feuerten im Schnitt 77 Schuß auf die ihnen zugewiesenen Ziele ab. Der Stab wurde anschließend der Heeresgruppe Nord zugewiesen und vor Leningrad eingesetzt. Am 1. März 1942 zum Eisenbahn-Artillerie-Abteilungs-Stab 679 umbenannt. Der Abteilungsstab wurde als Heerestruppe für den Einsatz vor Leningrad. Ihm unterstanden die Eisenbahn-Batterien 686, 693 und 695 sowie zeitweise die Eisenbahn-Batterien 688 und 672. Im Mai 1944 unterstanden dem Stab noch die Eisenbahn-Batterien 686 und 696. Nach dem Abzug der Eisenbahn-Artillerie aus dem Raum Leningrad wurde der Abteilungsstab zusammen mit den Eisenbahn-Batterien 686 und 8. / 100 im Oktober 1944 im Raum nordwestlich von Warschau eingesetzt. 1945 wurde die Abteilung an der Weichsel und der Oder eingesetzt.
Literatur und Quellen:
Uwe Kleinert: Organisationsgeschichte der deutschen Heeresartillerie im II. Weltkrieg - Band 3, Eigenverlag 2016
Wolfgang Gückelhorn / Detlev Paul: Eisenbahnartillerie: Einsatzgeschichte der deutschen Eisenbahnartillerie im Westen 1940 - 1945 - Eine Dokumentation. Helios-Verlag 2014