Ploch, Dipl. Ing. August-Albert
| * 2. August 1894, Brandenburg (Ostpreußen) † 27. August 1967, Lörrach |
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August-Albert Ploch trat am 2. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in die Kaiserliche Armee ein. Er kam dabei zum Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 44. Später wurde er dann zum Schlesisches Fußartillerie-Regiment „von Dieskau“ Nr. 6 versetzt. Mit seiner Beförderung zum Leutnant am 2. September 1916 wurde er dann auch weiter als Batterieoffizier eingesetzt. Mitte November 1916 wurde er dann zur Flieger-Ersatz-Abteilung 11 versetzt, wo er seine Fliegerausbildung absolvierte. Ab dem Frühjahr 1917 wurde er dann bei der Flieger-Abteilung 202 eingesetzt. Im Frühjahr 1918 wurde er dann zur Flieger-Ersatz-Abteilung 5 versetzt. Im Ersten Weltkrieg wurde er nicht nur mehrmals verwundet, was sich in der Verleihung des Verwundetenabzeichens in Silber widerspiegelte. Ihm wurden außerdem neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern noch beide Eisernen Kreuze verliehen. Nach dem Ende des Krieges wurde er dann als Leutnant in das Reichsheer übernommen. Dort wurde er dann beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 bei der 1. Kraftfahr-Kolonne 6 eingesetzt. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann als Batterieoffizier in das 6. (Preuß.) Artillerie-Regiment übernommen. Am 1. April 1921 wechselte er dann als Batterieoffizier zum 1. (Preuß.) Artillerie-Regiment. Von diesem wurde er dann 1922 für fünf Jahre zum Studium an der Technischen Universität in Charlottenburg freigegeben. Am 1. September 1923 wurde er zum Oberleutnant befördert. Spätestens ab dem Frühjahr 1924 gehörte er dann zur 9. Batterie vom 1. (Preuß.) Artillerie-Regiment in Allenstein. Im Frühjahr 1925 gehörte er dann zur 7. Batterie vom 1. (Preuß.) Artillerie-Regiment ebenfalls in Allenstein. Bei dieser ist er dann mehrere Jahre verzeichnet. Anfang 1927 erhielt er auch sein Diplom als Ingenieur. Am 1. April 1928 wurde er dann in die Ausbildungs-Batterie vom 3. (Preuß.) Artillerie-Regiment nach Potsdam versetzt. Am 1. April 1929 wurde er dann in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt. Dort wurde er dann beim Heeres-Waffen-Amt (WaA) eingesetzt. Nach der Umstrukturierung seiner übergeordneten Dienststelle wurde er spätestens ab dem Frühjahr 1931 in der Statistische Gruppe (Wa Prw 8) eingesetzt. Bei dieser blieb er dann bis er im Herbst 1933 in die Luftwaffe wechselte. Dort wurde er dann zuerst im Reichsluftfahrtministerium (RLM) eingesetzt. Dort wurde er am 1. März 1934 zum Major befördert. Am 1. Juli 1934 wurde er dann in das Kampfgeschwader 252 versetzt. Am 1. April 1935 wurde er dann zum Kommandeur der Fliegergruppe Tutow ernannt. Ende Januar 1936 gab er sein Kommando ab. Er wurde dafür am 1. Februar 1936 zum Abteilungsleiter im Reichsluftfahrtministerium in Berlin ernannt. Als solcher wurde er am 1. März 1936 zum Oberstleutnant befördert. Auch bei seiner Beförderung zum Oberst am 1. Juni 1938 wurde er noch als Abteilungsleiter im RLM eingesetzt. Am 1. August 1938 wurde er dann zum Chef des Stabes vom Reichsluftfahrtzeugmeister im RLM ernannt. Als solcher blieb er auch nach Beginn des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 weiter eingesetzt. Als solcher wurde er am 1. August 1940 zum Generalmajor befördert. Erst Ende September 1941 wurde er abgelöst. Am 1. Oktober 1941 wurde er dann zum Chef des Stabes vom Luftgau-Kommando II ernannt. Am 30. November 1942 wurde er abgelöst. An diesem Tag wurde er auch aus dem aktiven Dienst der Wehrmacht verabschiedet.