Oppermann, Paul

 

* 1872,

† 1944,

 

Paul Oppermann trat noch im 19. Jahrhundert in das Königlich Sächsische Heer ein. Er diente dann kurz vor Beginn vom Ersten Weltkrieg im 6. Königlich Sächsisches Infanterie-Regiment "König Wilhelm II. von Württemberg" Nr. 105. Ebenfalls noch vor dem Krieg oder kurz nach Beginn des Krieges wurde er zum Major befördert. Im 1. Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch viele andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er als Major in das Reichsheer übernommen. Beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 war er mit der Führung vom Reichswehr-Infanterie-Regiment 37 beauftragt. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann als Stabsoffizier in das 10. (Sächs.) Infanterie-Regiment übernommen. Dort wurde er vermutlich als Bataillonskommandeur eingesetzt. Spätestens ab dem Herbst 1921 wurde er dann als Kommandant vom Truppenübungsplatz Königsbrück eingesetzt. Dieses Kommando behielt er dann mehrere Jahre. Als solcher wurde er auch am 1. Februar 1924 zum Oberst befördert. Anfang 1926 gab er sein Kommando über den Truppenübungsplatz Königsbrück ab. Er wurde dafür am 1. Februar 1926 zum Kommandeur vom 12. Infanterie-Regiment in Halberstadt ernannt. Als solcher wurde er 1927/28 zum Generalmajor befördert. Am 31. März 1928 gab er sein Kommando an Oberst Adolf von Brauchitsch ab. An diesem Tag wurde er auch aus dem aktiven Dienst der Reichswehr verabschiedet. Er wurde später auch nicht mehr in der Wehrmacht verwendet. Noch vor Ende des 2. Weltkrieges ist er dann im Jahr 1944 gestorben.